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Oberverwaltungsgericht NRW, 17 A 578/09

Datum:
16.11.2011
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
17. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
17 A 578/09
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2011:1116.17A578.09.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Minden, 9 K 1350/08
Schlagworte:
Fleischhygieneuntersuchung; Gebühren; Satzung; Kalkulation; ex ante; allgemeine Verwaltungskosten; Gemeinkosten; Veröffentlichung; Notifikation
Normen:
VO (EG) 882/2004 Art. 27 Abs. 4; VO (EG) 882/2004 Art. 27 Abs. 12; VO (EG) 882/2004 Anhang VI
Leitsätze:

Die auf der Grundlage von Art. 27 Abs. 4 VO (EG) 882/2004 erhobenen Ge¬bühren dürfen „ex ante“ kalku¬liert werden.

Allgemeine Ver¬waltungspersonal- und -sachkosten werden von dem in Anhang VI der VO (EG) 882/2004 vorgegebenen Kosten¬maßstab umfasst, soweit diese anteilig mindestens mittelbar der Durchführung von Kontrollen nach der VO (EG) 882/2004 zugeordnet werden können.

Ein etwaiger Verstoß gegen die Veröffentlichungs- und/oder Notifikationspflicht des Art. 27 Abs. 12 VO (EG) 882/2004 hat keine Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit der Gebührenerhebung.

 
Tenor:

Die Berufung wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Berufungsverfahrens.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Die Klägerin kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Die Revision wird zugelassen.

 
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