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Oberverwaltungsgericht NRW, 8 A 4063/06.A

Datum:
17.08.2010
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
8. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 A 4063/06.A
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2010:0817.8A4063.06A.00
 
Tenor:

Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 13. September 2006 geändert.

Die Beklage wird unter Aufhebung von Nr. 2 bis 4 des Bescheides des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (jetzt: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) vom 2. Oktober 2002 verpflichtet, dem Kläger die Flüchtlingseigenschaft gemäß § 60 Abs. 1 AufenthG zuzuerkennen.

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens tragen der Kläger und die Beklagte je zur Hälfte.

Für die Zeit bis zur Zulassung der Berufung tra-gen der Kläger ¼ und die Beklagte ¾ der Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens; die weiteren Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens trägt die Beklagte.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung des beizutreibenden Betrags abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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