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Oberverwaltungsgericht NRW, 8 A 3806/05.A

Datum:
17.08.2010
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
8. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 A 3806/05.A
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2010:0817.8A3806.05A.00
 
Tenor:

Soweit der Kläger die Berufung zurückgenommen hat, wird das Verfahren eingestellt.

Im Übrigen wird das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf vom 8. September 2005 auf die Berufung des Klägers geändert.

Die Beklagte wird unter Aufhebung von Nr. 2 bis 4 des Bescheides des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge vom 17. März 2005 verpflichtet, dem Kläger die Flüchtlingseigenschaft gemäß § 60 Abs. 1 AufenthG zuzuerkennen.

Die Kosten des Verfahrens tragen der Kläger zu ¼ und die Beklagte zu ¾.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hin¬terlegung des beizutreibenden Betrags ab¬wen¬den, wenn nicht der jeweilige Voll¬streckungsgläubiger vor der Vollstreckung in gleicher Höhe Sicherheit leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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