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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 B 1098/10

Datum:
20.08.2010
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
19 B 1098/10
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2010:0820.19B1098.10.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 14 L 869/10
Schlagworte:
Totengedenkfeier Friedhof Rechtsschutzbedürfnis Friedhofszweck Organisationsermessen
Normen:
GG Art. 2 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 1; GG Art. 8; VwGO § 80 Abs. 5; VwGO § 86 Abs. 3; VwGO § 123 Abs. 1
Leitsätze:

Einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 Abs. 1 VwGO auf Genehmigung einer Totengedenkfeier auf einem städtischen Friedhof fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, wenn der Friedhofsträger in seiner Friedhofssatzung hierfür keine Genehmigungspflicht, sondern lediglich eine Anzeigepflicht vorsieht.

Rechtskraft:
rechtskräftig
 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Die Antragsteller tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 5.000 Euro festgesetzt.

 
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