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Oberverwaltungsgericht NRW, 19 A 1412/09

Datum:
18.08.2010
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
19. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
19 A 1412/09
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2010:0818.19A1412.09.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 1 K 1042/07
Schlagworte:
Identität Einbürgerung ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal Reiseausweis für Flüchtlinge Wohlwollensgebot
Normen:
StAG 2005 § 10 Abs. 1; GFK Art. 28, 34
Leitsätze:

Die geklärte Identität ist kein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des § 10 Abs. 1 StAG 2005.

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert.

Der Beklagte wird verpflichtet, die Klägerin unter Aufhebung seines Ablehnungsbescheides vom 22. Januar 2007 in der Gestalt des Wider-spruchsbescheides der Bezirksregierung B. vom 19. April 2007 in den deutschen Staatsverband einzubürgern.

Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens beider Instanzen.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreck¬bar. Der Beklagte darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht die Klägerin vor der Vollstreckung in ent¬sprechender Höhe Sicherheit leistet.

Die Revision wird zugelassen.

 
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