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Oberverwaltungsgericht NRW, 7 D 85/08.NE

Datum:
18.09.2009
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
7. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 D 85/08.NE
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2009:0918.7D85.08NE.00
 
Schlagworte:
vereinfachtes Verfahren Nutzungsart Einzelhandel Ausschluss von Einzelhandel Bebauungsplanänderung Ausnahme
Normen:
BauGB § 13 Abs. 1; BauGB § 31 Abs. 1; BauNVO § 1 Abs. 10
Leitsätze:

Eine mit dem Ziel verfolgte Bebauungsplanänderung, einzelhandel in festgesetzten Gewerbe- und Industriegebieten künftig auszuschließen, kann Gegenstand eines vereinfachten Verfahrens sein.

Bestimmt der Bebauungsplan den Anwendungsbereich für Ausnahmen vom Ausschluss von Einzelhandelsbetrieben, müssen die zulässigen Ausnahmen nicht notwendung auf solche Nutzungsarten bezogen sein, die es in der sozialen und ökonomischen Realität gibt.

 
Tenor:

Die textliche Festsetzung Nr. 2.2 Satz 3 des Be¬bauungsplans Nr. 137 – „T.------straße (Teilab¬schnitt II)“ – in der Fassung der 4. Änderung der Stadt N. ist unwirksam.

Der weitergehende Antrag wird abgelehnt.

Die Antragstellerin trägt die Kosten des Verfah¬rens.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreck¬bar.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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