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Oberverwaltungsgericht NRW, 8 A 1274/00.A

Datum:
17.04.2003
Gericht:
Oberverwaltungsgericht NRW
Spruchkörper:
8. Senat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 A 1274/00.A
ECLI:
ECLI:DE:OVGNRW:2003:0417.8A1274.00A.00
 
Vorinstanz:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 8 K 8066/94.A
 
Tenor:

Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg vom 18. Januar 2000 wird auf die Berufung des Klägers teilweise geändert. Ziffer 2. bis 4. des Bescheides des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 21. November 1994 werden aufgehoben. Die Beklagte wird unter Aufrechterhaltung der Klageabweisung zu Art. 16a GG verpflichtet festzustellen, dass hinsichtlich des Klägers die Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG vorliegen.

Die Kosten des Verfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden, tragen in erster Instanz der Kläger und die Beklagte je zur Hälfte; die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten auferlegt.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe des beizutreibenden Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Gläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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