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Oberlandesgericht Köln, 5 U 87/25

Datum:
19.12.2025
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
5. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
5 U 87/25
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:2025:1219.5U87.25.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Köln, 25 O 376/24
Leitsätze:

Soweit einem Patienten wegen der vom Bundesgerichtshof im Urteil vom 4.4.2024 – III ZR 38/23 bejahten Anwendbarkeit der GOÄ auf ambulante Leistungen einer juristischen Person ein Anspruch auf Rückzahlung eines Pauschalhonorars aus § 812 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BGB in Verbindung mit § 2 Abs. 2 GOÄ, § 125 BGB zusteht, war der Beginn der Verjährung in der Zeit zuvor nicht aufgrund einer unsicheren und zweifelhaften Rechtslage hinausgeschoben.

 
Tenor:

Der Senat weist die Parteien darauf hin, dass er beabsichtigt, die Berufung der Klägerin gegen das am 11.06.2025 verkündete Urteil der 25. Zivilkammer des Landgerichts Köln – 25 O 376/24 – gemäß § 522 Abs. 2 ZPO als unbegründet zurückzuweisen.

Die Klägerin erhält Gelegenheit zur Stellungnahme zu dem Hinweis innerhalb von drei Wochen ab Zustellung dieses Beschlusses (§ 522 Abs. 2 Satz 3 ZPO).

 

G r ü n d e:

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