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Oberlandesgericht Köln, 9 U 128/21

Datum:
27.09.2022
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
9. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
9 U 128/21
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:2022:0927.9U128.21.00
 
Tenor:

Auf die Berufungen der Parteien wird unter Zurückweisung der weitergehenden Rechtsmittel das am 12.05.2021 verkündete Urteil des Landgerichts Köln –23 O 278/20 – teilweise abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:

a)      im Tarif N02 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 40,78 €, zum 01.01.2012 um weitere 40,03 € und zum 01.01.2016 um weitere 31,92 € €, jeweils bis zum Tarifwechsel zum 01.01.2019,

b)      im Beitragszuschlag zum Tarif N02 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,17 €, zum 01.01.2012 um weitere 2,96 € und zum 01.01.2016 um weitere 4,30 €, jeweils bis zum Tarifwechsel zum 01.01.2019,

c)      im gesetzlichen Beitragszuschlag N03 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,03 €, zum 01.01.2012 um weitere 4,01 € und zum 01.01.2016 um weitere 3,18 €, jeweils bis zum Tarifwechsel zum 01.01.2019,

d)     im Tarif N04 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,52 €, zum 01.01.2012 um weitere 7,45 € und zum 01.01.2018 um weitere 10,14 €, jeweils bis zum  31.01.2021,

e)      im Tarif N05 die Erhöhungen zum 01.01.2012 um 2,53 € und zum 01.01.2018 um weitere 3,40 €, jeweils bis zum  31.01.2021,

f)       im Tarif EB die Erhöhung zum 01.01.2015 um 50,59 € bis zum 31.01.2021.

a)      im Tarif N02 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 40,78 €, zum 01.01.2012 um weitere 40,03 € und zum 01.01.2016 um weitere 31,92 €, jeweils vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2018,

b)      im Beitragszuschlag zum Tarif N02 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,17 €, zum 01.01.2012 um weitere 2,96 € und zum 01.01.2016 um weitere 4,30 €, jeweils vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2018,

c)      im gesetzlichen Beitragszuschlag N03 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,03 €, zum 01.12.2012 um weitere 4,01 € und zum 01.01.2016 um weitere 3,18 €, jeweils vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2018.

d)     im Tarif N04 die Erhöhungen zum 01.01.2011 um 4,52 € vom 01.01.2017 bis 31.01.2021, zum 01.01.2012 um weitere 7,45 € vom 01.01.2017 bis zum 31.01.2021 und zum 01.01.2018 um weitere 10,14 € bis zum  31.01.2021,

e)    im Tarif N05 die Erhöhungen zum 01.01.2012 um 2,53 € vom 01.01.2017 bis zum 31.01.2021 und zum 01.01.2018 um weitere 3,40 € bis zum  31.01.2021,

f)       im Tarif EB die Erhöhungen zum 01.01.2015 um 50,59 € vom 01.01.2017 bis zum  31.01.2021.

3.    Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger einen Betrag in Höhe von 6.939,51 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 28.10.2020 zu zahlen.

4.       Es wird festgestellt, dass die Beklagte dem Kläger zur Herausgabe der Nutzungen verpflichtet ist, die sie in dem Zeitraum vom 01.01.2017 bis zum 27.10.2020 aus dem Prämienanteil gezogen hat, den die Klägerseite auf die unter 2. aufgeführten Beitragserhöhungen gezahlt hat.

5.    Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits beider Instanzen tragen der Kläger zu 60 % und die Beklagte zu 40 %.

Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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