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Oberlandesgericht Köln, 1 RVs 121/21, 1 Ws 56/21

Datum:
09.07.2021
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
1. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 RVs 121/21, 1 Ws 56/21
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:2021:0709.1RVS121.21.1WS56.00
 
Schlagworte:
Strafverfahrensrecht
Normen:
§ 329 Abs. 1 und 2 StPO
Leitsätze:

Bei der Beantwortung der Frage, ob die Vertretungsmacht des Verteidigers im Sinne von § 329 Abs. 2 StPO „nachgewiesen“ ist, darf nicht aus dem Blick geraten, dass – jedenfalls dann, wenn nur der Angeklagte Berufung eingelegt hat – die Alternative zu dessen Vertretung in der Berufungshauptverhandlung in der umstandslosen Verwerfung seines Rechtsmittels besteht.

Nach Lage des Einzelfalles kann es daher unbedenklich sein, wenn der Verteidiger die Vollmachturkunde selbst (hier: um das Aktenzeichen des Berufungsverfahrens im Betreff der Vollmachturkunde) vervollständigt.

 
Tenor:
 
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