Seite drucken Seite drucken   Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

Oberlandesgericht Köln, 9 U 129/15

Datum:
30.05.2017
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
9. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
9 U 129/15
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:2017:0530.9U129.15.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Köln, 24 O 30/15
 
Tenor:

Auf die Berufung des Klägers wird unter Zurückweisung seines Rechtsmittels im Übrigen und unter Zurückweisung der Berufungen des Beklagten und der Drittwiderbeklagten das am 28.05.2015 verkündete Urteil der 24. Zivilkammer des Landgerichts Köln - 24 O 30/15 - teilweise abgeändert und wie folgt insgesamt neu gefasst:

1.

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 114.502,50 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 15.10.2014 zu zahlen.

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten i.H.v. 2.012,75 € nebst Zinsen i.H.v. 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 06.02.2015 (Rechtshängigkeit) zu zahlen.

Die weitergehende Klage wird abgewiesen.

2.

Es wird festgestellt, dass der Drittwiderbeklagten gegenüber dem Beklagten keine über 61.500,- € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 15.10.2014 hinausgehenden Schadensersatzansprüche aus dem Sachverhalt zustehen, der Gegenstand der Klageschrift des Rechtsanwaltes A vom 26.01.2015 ist (= Falschberatung bei Vermittlung des Hausratversicherungsvertrages mit der B Sachversicherungs-AG zu Versicherungsschein-Nr.: 7.xx6.xx0-0xx53xx73).

Die weitergehende Drittwiderklage wird abgewiesen.

3.

Die in erster Instanz entstandenen Gerichtskosten und außergerichtlichen Kosten des Beklagten werden dem Kläger zu 16 %, dem Beklagten zu 52 % und der Drittwiderbeklagten zu 32 % auferlegt.

Die im Berufungsverfahren entstandenen Gerichtskosten und außergerichtlichen Kosten des Beklagten werden dem Kläger zu 19 %, dem Beklagten zu 42 % und der Drittwiderbeklagten zu 39 % auferlegt.

Die außergerichtlichen Kosten des Klägers in beiden Instanzen tragen der Beklagte zu 68 % und der Kläger zu 32 %.

Die erstinstanzlichen außergerichtlichen Kosten der Drittwiderbeklagten werden dem Beklagten zu 37 % und der Drittwiderbeklagten zu 63 % auferlegt.

Die Drittwiderbeklagte trägt ihre im Berufungsverfahren entstandenen außergerichtlichen Kosten selbst.

4.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 120 % des zu vollstreckenden Betrages leistet.

5.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263
 

Seite drucken Seite drucken Entscheidung als PDF runterladen Entscheidung als PDF runterladen

logo_justiz-nrw-online_rechtsprechungsdatenbank