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Oberlandesgericht Köln, 15 U 20/98

Datum:
25.08.1998
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
15. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
15 U 20/98
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:1998:0825.15U20.98.01
 
Normen:
AKB § 10; PFLVG § 3; BGB § 278;
Leitsätze:

Der "ausgeliehene" Arbeitnehmer ist weder Verrichtungs- noch Erfüllungsgehilfe seines Arbeitgebers

AKB § 10; PflVG § 3; BGB § 278 Wird ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber in Erfüllung eines von diesem mit einem Dritten geschlossenen kombinierten Miet- und Dienstverschaffungsvertrages (hier als Kranführer) an dessen Baustelle entsandt, hat der Arbeitgeber seinem Vertragspartner lediglich dafür einzustehen, daß der von ihm "ausgeliehene" Arbeitnehmer für die vertraglich vorgesehene Tätigkeit vor Ort geeignet ist. Der "ausgeliehene" Arbeitnehmer ist bei der im Direktionsbereich des Dritten ausgeübten Tätigkeit weder Verrichtungs- noch Erfüllungsgehilfe seines Arbeitgebers.

15 U 20/98 29 O 264/96 LG Köln

Anlage zum Protokoll vom 25.08.1998 Verkündet am 25.08.1998 Krapp, JOSin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

O B E R L A N D E S G E R I C H T K Ö L N

I M N A M E N D E S V O L K E S

U R T E I L

In dem Rechtsstreit

pp.

hat der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln auf die mündliche Verhandlung vom 7. Juli 1998 durch den Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht Ohlenhard und die Richterinnen am Oberlandesgericht Dr. Diederichs und Scheffler

f ü r R e c h t e r k a n n t :

Die Berufung des Klägers gegen das am 27. November 1997 verkündete Urteil der 29. Zivilkammer des Landgerichts Köln- 29 O 264/96- wird zurückgewiesen.

Der Kläger hat die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

(Urteil ohne Tatbestand gemäß § 543 Abs. 1 ZPO)

 
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