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Oberlandesgericht Köln, 19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86)

Datum:
21.12.1990
Gericht:
Oberlandesgericht Köln
Spruchkörper:
19. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
19 U 104/90 (vormals: 19 U 147/86)
ECLI:
ECLI:DE:OLGK:1990:1221.19U104.90VORMALS1.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Köln, 17 0 20/84
Schlagworte:
Verfahrensrecht Restitutionsklage
Normen:
ZPO §§ 578, 580, 581 Abs.1, 584 Abs.1, 586; StPO §§ 153, 153a, 410
Leitsätze:
1. Solange die Verfahrenseinstellung nach 153 a StPO nur vorläufig ist, fehlt es an der Prozeßfortsetzungsbedingung für ein Wiederaufnahmeverfahren nach § 581 Abs.1 ZPO; die Kenntnis des Restitutionsklägers von der vorläufigen Verfahrenseinstellung setzt die Klagefrist des § 586 ZPO nicht in Lauf. 2. Die Verwerfung der Restitutionsklage als derzeit unzulässig kann nicht durch eine Aussetzungsanordnung umgangen werden, denn eine Aussetzung des Verfahrens über die Restitutionsklage nach §§ 148 oder 149 ZPO bis zur rechtskräftigen Entscheidung des Strafverfahrens kommt in der Regel nicht in Betracht.
 
Tenor:
Die Restitutionsklage wird als unzulässig verworfen. Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
 
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