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Oberlandesgericht Hamm, 2 OAus 145/26

Datum:
10.09.2026
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
2. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
2 OAus 145/26
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2026:0910.2OAUS145.26.00
 
Schlagworte:
Gerichtliche Entscheidung gemäß § 61 IRG; Antragsrechte von Dritten und Betroffenen i. S. d. § 66 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 3 IRG
Normen:
IRG § 61, 66, 91i.
Leitsätze:
  1. Bei einer Rechtshilfe zur Herausgabe von Gegenständen sind antragsberechtigt im Sinne des § 61 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 IRG nur durch die Herausgabe in ihren Rechten berührte „Dritte“ im Sinne von § 66 Abs. 2 Nr. 3 IRG und nicht auch Betroffene gemäß § 66 Abs. 1 Nr. 2 IRG (vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 09.11.2015 - 1 ARs 54/15 -, Rn. 7; OLG Nürnberg, Beschluss vom 04.09.2012 - 1 OLG Ausl 166/11 -, Rn. 13 f.; OLG Köln, Beschluss vom 20.10.2010 - 6 AuslS 101/09 -, Rn. 20 f.; OLG Frankfurt, Beschluss vom 17.09.2003 - 2 Ausl II 11/96 -, Rn. 5; Senat, Beschluss vom 30.03.1995 - (2) 4 Ausl 352/93 -, jew. zit. n. juris).
  2. Die Vorlage eines vermeintlich gemäß § 61 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 IRG zulässig angebrachten Antrags eines Betroffenen durch die Generalstaatsanwaltschaft ist von einem eigenständigen Antrag der Generalstaatsanwaltschaft nach § 61 Abs. 1 S. 2 Alt. 1 IRG zu unterscheiden.
 
Tenor:

Der Antrag vom 16.07.2026 auf gerichtliche Entscheidung wird als unzulässig zurückgewiesen.

 

G r ü n d e

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