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Oberlandesgericht Hamm, 32 SA 6/19

Datum:
19.02.2019
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
32. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
32 SA 6/19
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2019:0219.32SA6.19.00
 
Schlagworte:
Gerichtsstandbestimmung, sachliche Zuständigkeit, Verfahrenstrennung, Feststellungsinteresse, Nutzungsentschädigung, unverbindliche Verweisung
Normen:
§ 3, 5, 36 I Nr. 6, 261 III Nr. 2 ZPO
Leitsätze:

Wird ein beim Landgericht gegen zwei Beklagte geführtes Verfahren getrennt, bleibt die Zuständigkeit des Landgerichts für jedes der Verfahren nicht bereit gemäß § 261 Abs. 3 Nr. 2 ZPO (sog. perpetuatio fori) bestehen, wenn die (in der Summe den Wert von 5.000 Euro übersteigenden) Klageanträge gegen die Beklagten auf dasselbe wirtschaftliche Interesse gerichtet und deswegen nicht gemäß § 5 1. HS ZPO zu addieren sind. Zur Berechnung des Feststellungsinteresses für die Nutzungsentschädigung eines Gebrauchtfahrzeugs und zu der Frage, wann die Berechnung als willkürlich und nicht mehr verbindlich anzusehen ist.

 
Tenor:

Sachlich zuständig ist das Landgericht I.

 
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