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Oberlandesgericht Hamm, 20 U 160/18

Datum:
23.01.2019
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
20. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
20 U 160/18
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2019:0123.20U160.18.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Münster, 115 O 16/18
Schlagworte:
Versicherungsvertragsrecht/Unfallversicherung, § 6 Abs. 4 VVG: Vertragsänderung mit neuen Bedingungen
Leitsätze:
Werden im Zuge einer Vertragsveränderung geänderte Vertragsbedingungen vereinbart, die für den Versicherungsnehmer teils günstiger, teils ungünstiger sind, so besteht für den Versicherer aus § 6 Abs. 4 VVG jedenfalls keine Verpflichtung, über sämtliche Abweichungen zu informieren. Dies gilt etwa (so hier) für die Neuformulierung in der AUB-Gliedertaxe „Arm“ statt „Arm im Schultergelenk“.
 
Tenor:

Der Senat beabsichtigt, die Berufung des Klägers gemäß § 522 Abs. 2 S. 1 ZPO zurückzuweisen.

Es wird Gelegenheit gegeben, binnen drei Wochen Stellung zu nehmen.

 
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