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Oberlandesgericht Hamm, 4 UF 141/15

Datum:
11.01.2016
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
4. Senat für Familiensachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
4 UF 141/15
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2016:0111.4UF141.15.00
 
Vorinstanz:
Amtsgericht Schwelm, 32 F 99/13
Schlagworte:
Zweiter Säumnisbeschluss, Schlüssige Darlegung unverschuldeter Säumnis als Zulässigkeitsvoraussetzung, Sorgfaltspflichten eines Anwalts hinsichtlich Anfahrt
Normen:
FamFG § 117¸ ZPO § 514, 337, 233; BGB § 313
Leitsätze:

1.

Bei der schlüssigen Darlegung unverschuldeter Säumnis handelt es sich im Rahmen des § 514 ZPO um eine Zulässigkeitsvoraussetzung für das Rechtsmittel, so dass die Beschwerde bei Fehlen einer schlüssigen Darlegung als unzulässig zu verwerfen ist.

2.

Zu der üblichen, von einem ordentlichen Rechtsanwalt zu fordernden Sorgfalt im Rahmen der Anreise zu einem Gerichtstermin.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Antragstellers wird zurückgewiesen.

Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Verfahrenswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 15.665,32 € festgesetzt.

 
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