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Oberlandesgericht Hamm, 4 RVs 58/16

Datum:
30.06.2016
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
4. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
4 RVs 58/16
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2016:0630.4RVS58.16.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Paderborn, 3 Ns 48 Js 629/13 (90/15)
Schlagworte:
Betrug, Untreue, Schuldspruchberichtigung durch das Revisionsgericht
Normen:
StGB § 263, StGB § 266; StPO § 354 Abs. 1 analog
Leitsätze:

1. Zum Vorliegen eines Treueverhältnisses einer von einem Betreuer für die Verhandlung über Regressforderungen des Betreuten gegenüber einer Versicherung bestellten Person.

2. Zum Vorliegen eines Gefährdungsschadens bei Belastung mit einem Prozessrisiko.

 
Tenor:

1. Die Revision wird mit der Maßgabe verworfen, dass der Schuldspruch des vorgenannten Urteils dahin geändert wird, dass der Angeklagte anstelle der Untreue in 12 Fällen, davon in 10 Fällen gemeinschaftlich handelnd, des Betruges in 12 Fällen, davon in 10 Fällen gemeinschaftlich handelnd, schuldig ist.

2. Die Kosten des Rechtsmittels trägt der Angeklagte.

 
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