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Oberlandesgericht Hamm, 8 U 96/15

Datum:
21.12.2015
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
8. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
8 U 96/15
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2015:1221.8U96.15.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Bielefeld, 17 O 100/14
Schlagworte:
Berufungsbegründungsfrist, Wiedereinsetzung, Fristversäumnis, Sorgfaltspflichten, Verschulden, Rechtsanwalt,
Normen:
§§ 85 II, 233, 520, 522 ZPO
Leitsätze:

Zu den Sorgfaltspflichten eines zweitinstanzlichen, als Prozessbevollmächtigten beauftragten Rechtsanwalts beim Notieren des für die Berechnung der Berufungsbegründung maßgeblichen Zustelldatums der erstinstanzlichen Entscheidung und beim Führen der für die Bearbeitung des Berufungsverfahrens angelegten Akten seiner Anwaltskanzlei.

 
Tenor:

Der Antrag der Beklagten vom 10. Juli 2015 auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist wird zurückgewiesen.

Die Berufung der Beklagten gegen das am 13. März 2015 verkündete Urteil der 8. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Bielefeld – Az. 17 O 100/14 – wird als unzulässig verworfen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten auferlegt.

 
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