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Oberlandesgericht Hamm, 8 UF 41/14

Datum:
09.03.2015
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
8. Senat für Familiensachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
8 UF 41/14
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2015:0309.8UF41.14.00
 
Vorinstanz:
Amtsgericht Lüdinghausen, 17 F 28/13
Schlagworte:
Trennungsunterhalt, Verwirkung, vorsätzliches Unterschieben eines nicht vom Ehemann stammenden Kindes, versuchter Prozessbetrug
Normen:
§§ 1361, 1579 Nr. 3 und 7 BGB
Leitsätze:

Das vorsätzliche Unterschieben eines nicht vom Ehemann stammenden Kindes sowie ein versuchter Prozessbetrug rechtfertigen auch bei langjähriger Ehedauer und bei eingeschränkter Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt eine Teilverwirkung des Trennungsunterhalts, und zwar sowohl der Höhe nach als auch in zeitlicher Hinsicht.

 
Tenor:

Die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht - Lüdinghausen vom 24. Januar 2014 wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Antragstellerin auferlegt.

Die sofortige Wirksamkeit dieser Entscheidung wird angeordnet.

 
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