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Oberlandesgericht Hamm, 3 Ws 304/14

Datum:
18.09.2014
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
3. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
3 Ws 304/14
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2014:0918.3WS304.14.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Bielefeld, 100 StVK 4369/13 BEW
Schlagworte:
Widerruf Strafaussetzung Bewährung nachträgliche Gesamtstrafenbildung
Normen:
StGB § 56 f Abs. 1 Satz 2; 2.Alt., Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
Leitsätze:

Die Bestimmung des § 56f Abs. 1 Satz 2, 2.Alt. StGB erlaubt den Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung entsprechend § 56f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StGB auch dann, wenn die Anlasstat für den Widerruf nach der Entscheidung in der ersten im Rahmen einer nachträglichen Gesamtstrafenbildung einbezogenen Sache aber vor der Entscheidung in der oder den weiteren einbezogenen Sachen begangen worden ist (gegen OLG Celle, Beschluss vom 24.08.2010 - 2 Ws 285/10).

 
Tenor:

Die sofortige Beschwerde wird auf Kosten des Verurteilten (§ 473 Abs. 1 StPO) als unbegründet verworfen.

 
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