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Oberlandesgericht Hamm, 1 Vollz (Ws) 379/14

Datum:
21.08.2014
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
1. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
1 Vollz (Ws) 379/14
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2014:0821.1VOLLZ.WS379.14.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Essen, II StVK 66/13
Schlagworte:
Runen, Geheimschrift, unlesbare Schrift, Gefangenenpost
Normen:
StVollzG § 31 Abs. 1 Nr. 6
Leitsätze:

Wird Gefangenenpost (teilweise) in Runenschrift verfasst, kann der Anhaltegrund des § 31 Abs. 1 Nr. 6 StVollzG vorliegen, weil der inkriminierte Brief wegen der Verwendung von Runen teilweise „unlesbar“ war.

 
Tenor:

Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen.

Die Rechtsbeschwerde wird als unbegründet verworfen.

Die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens fallen dem Betroffenen zur Last (§ 121 Abs. 2 StVollzG).

 
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