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Oberlandesgericht Hamm, 26 U 54/12

Datum:
08.02.2013
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
26. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
26 U 54/12
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2013:0208.26U54.12.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Bielefeld, 7 O 370/10
Schlagworte:
Anwaltsvertrag, Vollmacht, Vorbefassung, Unwirksamkeit
Normen:
ZPO § 516 Abs. 3; EPO § 88 Abs. 2; BRAO § 45 Abs. 1 Nr. 1
Leitsätze:

Die aufgrund der Vorbefassung als Notar infolge der Nichtigkeit des Anwaltsvertrages eingetretene Unwirksamkeit der Vollmacht führt nach dem Veranlasserprinzip zur persönlichen Haftung des Rechtsanwalts für die Kosten der von ihm eingelegten Berufung.

 
Tenor:

werden die Kosten des Berufungsverfahrens infolge der Rücknahme gemäß §§ 516, 88 ZPO dem Prozessbevollmächtigten Rechtsanwalt Dr. N, I-Straße in ####1 C persönlich  auferlegt.

 
12
 

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