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Oberlandesgericht Hamm, I-11 W 90/12

Datum:
19.12.2012
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
11. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
I-11 W 90/12
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2012:1219.I11W90.12.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Arnsberg, 4 O 121/12
Schlagworte:
Abstandsgebot, Sicherungsverwahrung, Entschädigung, Größe und Ausstattung der Verwahrräume, Menschenwürde, allgemeines Persönlichkeitsrecht
Normen:
§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG;; Art. 1 Abs. 1; Art. 2 Abs. 1 GG; §§ 129, 131, 144 StVollzG
Leitsätze:

Art und Ausgestaltung der Unterbringung von Sicherungsverwahrten in der JVA Werl begründen keinen Entschädigungsanspruch aus § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG. Es liegt weder ein entschädigungsrelevanter Verstoß gegen das Abstandsgebot vor, noch begründen die Ausstattung und Größe der Verwahrräume eine Verletzung der Menschenwürde oder des allgemeinen Persönlichkeitsrechts.

 
Tenor:

Die sofortige Beschwerde des Antragstellers vom 06. August 2012 gegen den Beschluss der 4. Zivilkammer des Landgerichts Arnsberg vom 25. Juli 2012 wird zurückgewiesen.

 

Außergerichtliche Kosten des Beschwerdeverfahrens sind nicht zu erstatten.

 
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