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Oberlandesgericht Hamm, II-4 UF 232/11

Datum:
12.03.2012
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
4. Senat für Familiensachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
II-4 UF 232/11
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2012:0312.II4UF232.11.00
 
Vorinstanz:
Amtsgericht Siegen, 15 F 757/11
Schlagworte:
Ausbildungsunterhalt für Volljährige, Unterbrechung der Ausbildung, Haftungsquote, Berücksichtigung des Familienunterhaltsanspruchs
Normen:
§§ 1610 Abs.2, 1606 Abs.3 S.1 BGB
Leitsätze:

1. Die Aufnahme eines Studiums (erst) 5 Jahre nach dem Abitur steht der Verpflichtung zum Ausbildungsunterhalt nicht zwingend entgegen.

2. Ein eventuell einem (neuen) Ehegatten geschuldeter Familienunterhalt wird bei der Berechnung der Haftungsquoten der Eltern nicht berücksichtigt, sondern erst bei der Ermittlung der Leistungsfähigkeit.

 
Tenor:

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Der Antragsgegner trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Gegenstandswert für das Beschwerdeverfahren wird auf bis zu 3.220 € festgesetzt.

 
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