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Oberlandesgericht Hamm, III-3 Ws 215/12

Datum:
24.10.2012
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
3. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
III-3 Ws 215/12
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2012:1024.III3WS215.12.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Detmold, 4 StVK 202/11
Schlagworte:
Pflichtverteidiger Vollstreckungsverfahren Bestellung nachträgliche Verfahrensbeendigung prozessuale Überholung
Normen:
StPO § 140 Abs.2
Leitsätze:

1.

Der Senat hält daran fest, dass die nachträgliche Bestellung eines Pflichtverteidigers nach Verfahrensbeendigung nicht möglich ist.

2.

Dies gilt auch dann, wenn das Gericht erster Instanz die prozessuale Überholung durch (grob) unrichtige Sachbehandlung provoziert und der Verteidiger es aus offensichtlicher Unkenntnis versäumt hat, dem durch die Einlegung einer Untätigkeitsbeschwerde entgegenzuwirken.

 
Tenor:

Die Beschwerde ist gegenstandslos.

 
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