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Oberlandesgericht Hamm, I-28 U 163/09

Datum:
27.05.2010
Gericht:
Oberlandesgericht Hamm
Spruchkörper:
28. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
I-28 U 163/09
ECLI:
ECLI:DE:OLGHAM:2010:0527.I28U163.09.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Arnsberg, 3 O 36/07
Schlagworte:
Anwaltshaftung, "asset deal", ungesicherte Vorleistungen, doppelte Belehrungspflicht, Primärverjährung, Sekundärhaftung
Normen:
BGB §§ 675, 611; BRAO § 51b a.F.
Leitsätze:

Bei einem Unternehmensverkauf („asset deal“) trifft den Anwalt als Interessenvertreter des Verkäufers eine doppelte Belehrungspflicht zum Schutz des Mandanten vor ungesicherten Vorleistungen.

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin und des Drittwiderbeklagten gegen das am 27. Mai 2009 verkündete Urteil der 3. Zivilkammer des Landgerichts Arnberg wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Klägerin und dem Drittwiderbeklagten auferlegt.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Die Klägerin und der Drittwiderbeklagte können die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 120% des aufgrund des Urteils zu vollstre-ckenden Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagten vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 120% des jeweils zu vollstreckenden Betrags leisten.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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