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Oberlandesgericht Düsseldorf, 2 U 55/23

Datum:
13.02.2025
Gericht:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
2. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
2 U 55/23
ECLI:
ECLI:DE:OLGD:2025:0213.2U55.23.00
 
Vorinstanz:
Landgericht Düsseldorf, 4b O 105/19
Parallelentscheidung(en):
vollständig (I-2 U 54/23)
Schlagworte:
Arbeitnehmererfinder, offene Teilklage, Arbeitnehmererfindervergütung, Rubrumsberichtigung, Beweiskraft des Tatbestands, Rechtskraft, Stufenklage, prozessuales Geständnis, Parteibezeichnung, unbeschränkte Inanspruchnahme, Diensterfindung, Bindungswirkung, Schriftform, Anfechtung, überraschende Klausel, freier Erfinder, unangemessene Benachteiligung, Rechteübertragung, Transparenzgebot, Störung der Geschäftsgrundlage, Klageerweiterung, Zwischenfeststellungsklage
Normen:
"BGB § 823 Abs. 1"; "GG Art. 12 Abs. 2"; BGB §§ 123, 124, 125, 142, 143, 305, 306, 307 Abs. 1 S. 1, 310, 313, 398, 550, 41, 812, 823 Abs. 1 ArbEG a.F. §§ 6 Abs. 2 S. 1, 9 Abs. 1, 22, 23 Abs. 1 S. 1, 43
Leitsätze:
 
Tenor:

I.              Die Berufung des Klägers gegen das Urteil der 4b Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf vom 01.03.2023 wird zurückgewiesen.

Die Zwischenfeststellungsklage des Klägers aus dem Schriftsatz vom 23.09.2024 wird abgewiesen.

Die Auskunfts- und Rechnungslegungsklage des Klägers aus dem Schriftsatz vom 16.12.2024 wird abgewiesen.

Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil der 4b Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf vom 01.03.2023 abgeändert. Die Zahlungsklage wird abgewiesen.

II.              Die Kosten des Berufungsverfahrens – einschließlich der auf die Zwischenfeststellungsklage sowie auf die Klageerweiterung entfallenden Kosten – trägt der Kläger.

Von den Kosten der ersten Instanz tragen der Kläger 95 % und die Beklagte 5 %.

III.              Das Urteil und das Urteil des Landgerichts sind vorläufig vollstreckbar.

Der Kläger darf die Zwangsvollstreckung der Beklagten gegen Sicherheitsleistung i.H.v. 120 % des aufgrund der Urteile erster und zweiter Instanz vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

Die Beklagte darf die Zwangsvollstreckung des Klägers gegen Sicherheitsleistung i.H.v. 120 % des aufgrund des Urteils erster Instanz vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.

IV.              Die Revision wird nicht zugelassen.

V.              Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird auf 615.000,- EUR festgesetzt. Hiervon entfallen 548.497,50,- EUR auf die Berufung des Klägers, wovon wiederum 100.000,- EUR auf den Zwischenfeststellungsantrag aus dem Schriftsatz des Klägers vom 23.09.2024 sowie weitere 15.000,- EUR auf die Erweiterung der Klage (Auskunfts- und Rechnungslegungsantrag) im Schriftsatz vom 16.12.2024 entfallen, und 66.502,50,- EUR auf die Berufung der Beklagten.

 
1

I.

2 3 4 5 6 8 10 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95

II.

96

A.

97 98 99

1.

100

a)

101

b)

102 103 104

c)

105 106

d)

107 108

e)

109

f)

110

aa)

111 112

bb)

113 114 115 116 117 118 119 120 121

cc)

122 123 124 125

2.

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a)

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aa)

128
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129 130 131
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bb)

136 137 138

b)

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140 141
(1)
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c)

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(4)
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dd)

174 175 176

ee)

177

3.

178

B.

179

C.

180 181 182

III.

183 184 185 186 187
 

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