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Oberlandesgericht Düsseldorf, III-3 RVs 154/13

Datum:
04.04.2014
Gericht:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
3. Strafsenat
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
III-3 RVs 154/13
ECLI:
ECLI:DE:OLGD:2014:0404.III3RVS154.13.00
 
Leitsätze:

AWG §§ 18 Abs. 1 Nr. 1a n.F., 34 Abs. 4 Nr. 2 a.F., 36 Abs. 1 Nr. 1 a.F.

BGB §§ 1353, 1360

StGB 16, 17, 74, 74b

1.

Wer einer Person, die auf einer EU-Terroristenliste aufgeführt ist, die tatsächliche Verfügungsbefugnis über ein Bankkonto einräumt, erfüllt ungeachtet evtl. bestehender Unterhaltsverpflichtungen objektiv den Tatbestand des § 34 Abs. 4 Nr. 2 a.F.

2.

Bei personenbezogenen Embargos besteht in der Regel besondere Veranlassung zur Prüfung des subjektiven Tatbestandes.

3.

Rückerstattungsansprüche eines Dritten sind bei Prüfung der Verhältnismäßigkeit einer Einziehung nach § 74b Abs. 1 StGB zu berücksichtigen.

OLG Düsseldorf, 3. Strafsenat

Beschluss vom 4. April 2014, III 3 RVs 154/13

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird mit den zugehörigen Feststellungen aufgehoben.

Die Sache wird zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Revision, an eine andere Strafkammer des Landgerichtszurückverwiesen.

 
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