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Oberlandesgericht Düsseldorf, IV-2 RBs 129/12

Datum:
13.09.2012
Gericht:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
2. Senat für Bußgeldsachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
IV-2 RBs 129/12
ECLI:
ECLI:DE:OLGD:2012:0913.IV2RBS129.12.00
 
Vorinstanz:
Amtsgericht Erkelenz, 5 OWi 23/11
Sachgebiet:
Verkehrsrecht
Leitsätze:

StPO § 261

OWiG § 71 Abs. 1

Ein „Vier-Augen-Prinzip“, nach dem eine Geschwindigkeitsmessung mit dem La-sermessgerät Riegl FG 21-P nur zur Grundlage einer Verurteilung gemacht werden kann, wenn der vom Gerät angezeigte Messwert und die Übertragung dieses Messwertes in das Messprotokoll von einem zweiten Polizeibeamten kontrolliert worden sind, existiert nicht (Anschluss an OLG Hamm BeckRS 2012, 18144 u. 18145; entgegen AG Sigmaringen BeckRS 2010, 14721).

OLG Düsseldorf, 2. Senat für Bußgeldsachen

Beschluss vom 13. September 2012, IV-2 RBs 129/12

 
Tenor:

1.

Die Rechtsbeschwerde wird als unbegründet verworfen.

2.

Der Beschwerdeführer trägt die Kosten des Rechtsmittels.

 
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