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Oberlandesgericht Düsseldorf, II-8 UF 107/10

Datum:
16.09.2010
Gericht:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
8. Senat für Familiensachen
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
II-8 UF 107/10
ECLI:
ECLI:DE:OLGD:2010:0916.II8UF107.10.00
 
Leitsätze:

Im Zwischenverfahren nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Namensänderungsgesetzes (NÄG), in dem es lediglich um die familiengerichtliche Genehmigung eines nachfolgenden Antrags auf Namensänderung geht, den ein Vormund oder Pfleger für ein minderjähriges Kind bei der Verwaltungsbehörde stellen will, besteht nur eine beschränkte Anhörungspflicht; §§ 159, 160 FamFG finden in diesem Stadium keine Anwendung.

 
Tenor:

Die Beschwerde des Kindesvaters gegen den am 26.04.2010 erlassenen Be-schluss des Amtsgerichts – Familiengericht (Rechtspfleger) – Wesel wird zu-rückgewiesen.

Der Kindesvater trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Wert für das Beschwerdeverfahren: 3.000 €.

 
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