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Oberlandesgericht Düsseldorf, I-6 U 37/01

Datum:
16.05.2002
Gericht:
Oberlandesgericht Düsseldorf
Spruchkörper:
6. Zivilsenat
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
I-6 U 37/01
ECLI:
ECLI:DE:OLGD:2002:0516.I6U37.01.00
 
Tenor:

Auf die Berufungen beider Parteien wird das am 30. November 2000 verkün-dete Vorbehaltsurteil der 14a. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf teil-weise geändert und wie folgt neu gefasst:

Die Beklagte wird verurteilt,

a) an den Kläger 170.490,92 EUR nebst 5 % Zinsen

aus 30.677,51 EUR vom 24. Juni 1993 bis zum 20. Juli 1993,

aus 34.128,73 EUR vom 21. Juli 1993 bis zum 3. August 1994,

aus 121.048,35 EUR vom 4. August 1994 bis zum 5. Februar 1995,

aus 126.161,27 EUR vom 6. Februar 1995 bis zum 18. April 1995,

aus 137.869,86 EUR vom 19. April 1995 bis zum 22. Oktober 1995,

aus 102.079,42 EUR vom 23. Oktober 1995 bis zum 1. Januar 1996,

aus 106.749,62 EUR vom 2. Januar 1996 bis zum 29. September 1996,

aus 122.088,37 EUR vom 30. September 1996 bis zum 3. Oktober 1996,

aus 131.566,86 EUR vom 4. Oktober 1996 bis zum 20. November 1996,

aus 134.204,67 EUR vom 21. November 1996 bis zum 15. Dezember 1996,

aus 136.429,18 EUR vom 16. Dezember 1996 bis zum 19. Dezember 1996,

aus 146.033,19 EUR vom 20. Dezember 1996 bis zum 22. Dezember 1996,

aus 150.759,32 EUR vom 23. Dezember 1996 bis zum 26. Dezember 1996,

aus 155.460,17 EUR vom 27. Dezember 1996 bis zum 17. September 1998,

aus 158.239,10 EUR vom 18. September 1998 bis zum 8. Oktober 1998,

aus 162.383,60 EUR vom 9. Oktober 1998 bis zum 15. Oktober 1998,

aus 163.655,43 EUR vom 16. Oktober 1998 bis zum 27. Oktober 1998,

aus 165.706,04 EUR für den 28. Oktober 1998 und

aus 170.490,92 EUR seit dem 29. Oktober 1998

zu zahlen;

b) dem Kläger

- 1.000 IR-Anteile, Wertpapierkennnummer ...., und

- 330 D I.-Fonds-Anteile, Wertpapierkennnummer ....,

zu verschaffen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Der Beklagten bleibt die Ausführung ihrer Rechte im Nachverfahren vorbe-halten.

Die weiter gehenden Berufungen beider Parteien werden zurückgewiesen.

Der Kläger trägt ein Achtel der Kosten des ersten Rechtszuges und ein Viertel der Kosten des Berufungsverfahrens. Die übrigen Kosten des Rechtsstreits werden der Beklagten auferlegt.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Soweit wegen Geldforderungen zu vollstrecken ist, können beide Parteien die Zwangsvollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des für die jeweils andere Partei aufgrund dieses Urteils vollstreckbaren Geldbetrages abwenden, wenn nicht die vollstreckende Partei vor der Vollstreckung Sicher-heit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet. Da-rüber hinaus kann die Beklagte die Zwangsvollstreckung wegen der Ver-schaffungsansprüche durch Sicherheitsleistung in Höhe von 70.000,00 EUR ab-wenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. Die Sicherheiten können auch durch Bürgschaft einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Bank oder Sparkasse erbracht wer-den.

 
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