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Landgericht Köln, 109 KLs 9/12

Datum:
14.07.2020
Gericht:
Landgericht Köln
Spruchkörper:
9. große Strafkammer des Landgerichts Köln als Wirtschaftsstrafkammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
109 KLs 9/12
ECLI:
ECLI:DE:LGK:2020:0714.109KLS9.12.00
 
Schlagworte:
Betrug, Apotheker, Arzt, Krankenkasse
Normen:
§263 StGB; §25 Abs. 1 . Vor. StGB
 
Tenor:

Der Angeklagte L wird wegen Betruges in zehn Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

2 (zwei) Jahren

verurteilt, von der 6 Monate zur Kompensation für die rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung als bereits vollstreckt gelten.

Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt.

Der Angeklagte S wird wegen Betruges in zehn Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

1 (einem) Jahr

verurteilt, von der 6 Monate zur Kompensation für die rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung als bereits vollstreckt gelten.

Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wird zur Bewährung ausgesetzt.

Die Angeklagten tragen die Kosten des Verfahrens und ihre notwendigen Auslagen.

Angewendete Vorschriften:

Hinsichtlich des Angeklagten L : §§ 263 Abs. 1, Abs. 3 Satz 1, Satz 2 Nr. 1, 1. Var., 25 Abs. 1, 2. Var., Abs. 2, 52, 53, 56 Abs. 2 StGB,

hinsichtlich des Angeklagten S : §§ 263 Abs. 1, 25 Abs. 1, 2. Var., Abs. 2, 46a Nr. 2, 46b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 49 Abs. 1, 52, 53, 56 Abs. 1 StGB.

 
1 2

I. Zur Person

1. Angeklagter L

3 4 5 6 7 8 9

2. Angeklagter S

10 11 12 13 14 15

II. Zur Sache

1. Vorgeschichte

a)

16 17 18 19 20 21 22

b)

23 24

2. Ausstellen von unrechtmäßigen Verordnungen

a)

25 26 27 28

b)

29 30 31 32

c)

33

aa)

34 35 36 37 38 39 40 41 42

bb)

43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57

cc)

58 59 60 61 62 63

3. Verfahrenseinstellung

64 65 66 67 68

4. Verfahrensgang und Verzögerung

69 70 71 72 73 74 75 76 77 78

5. Schadenswiedergutmachung

79

III. Beweiswürdigung

80 81 82 83 84 85 86 87 88

IV. Rechtliche Würdigung

89 90 91 92 93 94 95

V. Strafzumessung

96

1. Angeklagter L

a)

97

aa)

98

bb)

99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111

b)

112 113 114 115

c)

116 117 118

2. Angeklagter S

a)

119

aa)

120

bb)

121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133

cc)

134

dd)

135

b)

136 137 138 139 140

c)

141 142

gebildet, welche die höchste verwirkte Einzelstrafe von 9 Monaten maßvoll erhöht. Dabei hat die Kammer zugunsten des Angeklagten insbesondere berücksichtigt, dass zwischen den Taten ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang bestand. Die gebildete Gesamtstrafe ist zumindest erforderlich, jedenfalls angemessen und insgesamt ausreichend, um die hier festgestellten Taten zu sühnen und den Angeklagten von weiteren Straftaten dieser und ähnlicher Art abzuhalten.

3. Vollstreckungsabschlag wegen Verfahrensverzögerung

143

4. Strafaussetzung zur Bewährung

144 145 146 147 148 149

VI. Kosten

150
 

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