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Amtsgericht Kerpen, 104 C 340/13

Datum:
03.07.2014
Gericht:
Amtsgericht Kerpen
Spruchkörper:
Abteilung 104
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
104 C 340/13
ECLI:
ECLI:DE:AGBM3:2014:0703.104C340.13.00
 
Leitsätze:

Es stellt einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz aus Art. 3 GG dar, wenn der Gesetzgeber Verbraucher bei einem Haustürwiderrufsgeschäft (§ 312 BGB a.F.), welches einen Ratenlieferungsvertrag darstellt (§ 510 BGB a.F.), hinsichtlich der einzuhaltenden Widerrufsbelehrung schlechter stellt, als wenn kein Ratenlieferungsvertrag (sondern ein „Bargeschäft“) abgeschlossen worden wäre.

AG Kerpen, Vorlagebeschluss vom 3.7.2014

104 C 340/13

Leitsatz vom Gericht"

 
Tenor:

Das Verfahren wird ausgesetzt und gemäß Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG, § 80 Abs. 1 BVerfGG dem Bundesverfassungsgericht zu der Rechtsfrage vorgelegt, ob § 312a BGB in der bis zum 10.6.2010 gültigen Fassung als verfassungskonform anzusehen ist.

 
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