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Landgericht Bielefeld, 24 KLs 18/25

Datum:
06.05.2026
Gericht:
Landgericht Bielefeld
Spruchkörper:
XXIV. große Strafkammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
24 KLs 18/25
ECLI:
ECLI:DE:LGBI:2026:0506.24KLS18.25.00
 
Tenor:

1.

Der Angeklagte U. wird wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge in fünf Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

fünf Jahren und sechs Monaten

verurteilt.

Das in seiner Wohnung in der H.-Straße in B. sichergestellte Bargeld in Höhe von insgesamt 15.555,00 Euro (1.155,00 Euro in seinen Hosentaschen und 14.400,00 Euro in einem TV-Lowboard im Wohnzimmer) wird eingezogen.

Gegen ihn wird darüber hinaus die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 314.445,00 Euro angeordnet.

2.

Der Angeklagte I. wird wegen Beihilfe zum bandenmäßigen Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge in fünf Fällen, davon in vier Fällen in Tateinheit mit bandenmäßigem Herstellen von Cannabis in nicht geringer Menge, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

drei Jahren und zehn Monaten

verurteilt.

Das in seiner Matratze sichergestellte Bargeld wird in Höhe von 3.000,00 Euro eingezogen.

3.

Der Angeklagte V. wird wegen bandenmäßigen Herstellens von Cannabis in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum bandenmäßigen Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge in vier Fällen, davon in zwei Fällen zudem in Tateinheit mit bandenmäßigem Anbau von Cannabis in nicht geringer Menge, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

drei Jahren und sechs Monaten

verurteilt.

Gegen ihn wird die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 2.000,00 Euro angeordnet.

4.

Der Angeklagte W. wird wegen Beihilfe zum bandenmäßigen Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge in zwei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit bandenmäßigem Herstellen von Cannabis in nicht geringer Menge und in dem anderen Fall in Tateinheit mit bandenmäßigem Anbau von Cannabis in nicht geringer Menge, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von

zwei Jahren und acht Monaten

verurteilt.

5.

Der Angeklagte E. wird wegen Herstellens von Cannabis in Tateinheit mit Beihilfe zum Handeltreiben mit Cannabis zu einer Freiheitsstrafe von

einem Jahr und zehn Monaten

verurteilt.

6.

Der Angeklagte J. wird Herstellens von Cannabis in Tateinheit mit Beihilfe zum Handeltreiben mit Cannabis zu einer Freiheitsstrafe von

einem Jahr und sechs Monaten

verurteilt.

Die Vollstreckung der Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt.

Gegen ihn wird die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 200,00 Euro angeordnet.

Die Angeklagten haben die Kosten des Verfahrens zu tragen, soweit nicht in Bezug auf den Angeklagten V. mit Beschluss der Kammer vom 23.04.2026 anderweitig über diese entschieden worden ist.

Angewandte Vorschriften:

bezüglich U.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 4, 34 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 4 Nr. 3 KCanG, 53, 73, 73c StGB

bezüglich I.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 3 und 4, 34 Abs. 1 Nr. 3 und 4 sowie Abs. 4 Nr. 3 KCanG, 27, 52, 53, 73 StGB

bezüglich V.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4, 34 Abs. 1 Nr. 2b), 3 und 4 sowie Abs. 4 Nr. 3 KCanG, 27, 52, 53, 73c StGB

bezüglich W.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 2, 3 und 4, 34 Abs. 1 Nr. 2b), 3 und 4 sowie Abs. 4 Nr. 3 KCanG, 27, 52, 53 StGB

bezüglich E.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 3 und 4, 34 Abs. 1 Nr. 3 und 4 sowie Abs. 3 Nr. 4 KCanG, 27, 52 StGB

bezüglich J.:

§§ 2 Abs. 1 Nr. 3 und 4, 34 Abs. 1 Nr. 3 und 4 sowie Abs. 3 Nr. 4 KCanG, 27, 52, 56, 73c StGB

 
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