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Landesberufsgericht für Heilberufe NRW, 6t A 1025/12.T

Datum:
13.08.2014
Gericht:
Landesberufsgericht für Heilberufe NRW
Spruchkörper:
1. Senat LANDESBERUFSGERICHT FÜR HEILBERUFE
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
6t A 1025/12.T
ECLI:
ECLI:DE:LBGHNRW:2014:0813.6T.A1025.12T.00
 
Vorinstanz:
Berufsgericht für Heilberufe Köln, 32 K 974/08.T
Schlagworte:
Bestimmtheit Anschuldigungsschrift Eröffnung berufsgerichtliches Verfahren Antrag Berufspflichtverletzung verkehrsmedizinisches Gutachten
Leitsätze:

1. Zum Bestimmtheitserfordernis, dem der Antrag auf Eröffnung eine berufsgerichtlichen Verfahrens genügen muss.

2. Zur Beurteilung einer Berufspflichtverletzung, die durch sorgfaltswidrige Erstellung eines verkehrsmedizinischen Gutachtens begangen wurde.

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert.

Dem Beschuldigten wird wegen Verletzung seiner Berufspflichten ein Verweis erteilt und eine Geldbuße von 1.000 Euro auferlegt.

Von den in beiden Rechtszügen entstandenen Kosten des Verfahrens trägt der Beschuldigte die Gebühren sowie ¼ der baren Auslagen. Die Kosten des Verfahrens im Übrigen fallen der Staatskasse zur Last.

Die notwendigen Auslagen des Beschuldigten werden zu ¾ der Staatskasse auferlegt.

Die Gebühren werden für beide Rechtszüge auf jeweils 300 Euro festgesetzt.

 
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