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Landesberufsgericht für Architekten, Architektinnen, Stadtplaner und Stadtplanerinnen NRW, 6s A 1520/12.S

Datum:
19.06.2013
Gericht:
Landesberufsgericht für Architekten, Architektinnen, Stadtplaner und Stadtplanerinnen NRW
Spruchkörper:
Landesberufsgericht für Architekten, Architektinnen, Stadtplaner und Stadtplanerinnen
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
6s A 1520/12.S
ECLI:
ECLI:DE:LBGANRW:2013:0619.6S.A1520.12S.00
 
Vorinstanz:
Berufsgericht für Architekten, Architektinnen, Stadtplaner und Stadtplanerinnen NRW, 32 K 278/11.S
Schlagworte:
Architekt Berufspflichtverletzung Bestimmtheit der Anschuldigung Berufshaftpflichtversicherung Verjährung Unterrichtungspflicht Rechtsirrtum
Leitsätze:

Erfolglose Berufung eines Architekten in einem berufsgerichtlichen Verfahren.

Zur Verpflichtung gemäß § 19 Abs. 5 Satz 3 DVO BauKaG NRW, die Auftraggeberin oder den Auftraggeber auf Verlangen umfassend über Inhalt und Umfang des Berufshaftpflichtversicherungsschutzes zu unterrichten.

 
Tenor:

Das angefochtene Urteil wird geändert.

Die Berufung wird zurückgewiesen mit der Maßgabe, dass die Geldbuße auf 1.000 Euro reduziert wird.

Der Beschuldigte trägt die Kosten des Verfahrens in beiden Rechtszügen.

Die Gebühr wird auch für das Berufungsverfahren auf 100 Euro festgesetzt.

 
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