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Landesarbeitsgericht Köln, 8 SLa 62/25

Datum:
09.10.2025
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 SLa 62/25
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2025:1009.8SLA62.25.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 10 Ca 4040/24
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht , 7 AZR 215/25
Schlagworte:
Betriebsratsvergütung; vergleichbare Arbeitnehmer; Festlegung; Gesamtbetriebsvereinbarung
Normen:
§ 37 Abs. 4 BetrVG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Nach § 37 Abs. 4 S. 4 BetrVG können Arbeitgeber und Betriebsrat in einer Betriebsvereinbarung ein Verfahren zur Festlegung vergleichbarer Arbeitnehmer regeln. Die Befugnis der Betriebsparteien umfasst auch die Befugnis, die Anzahl der Vergleichspersonen festzulegen.

2. Wegen des von §§ 37, 78 BetrVG verfolgten Zwecks, ein freigestelltes Betriebsratsmitglied hinsichtlich seiner Vergütung weder zu begünstigen noch zu benachteiligen, muss die in einer Betriebsvereinbarung festgelegte Anzahl der Vergleichspersonen hinreichend repräsentativ sein. Die Festlegung der Anzahl auf „in der Regel drei Personen“ ist hinreichend repräsentativ.

 
Tenor:
  1. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 09.01.2025 – 10 Ca 4040/24 - wird zurückgewiesen.

  1. Die Kosten der Berufung hat die Beklagte zu tragen.

  1. Die Revision wird zugelassen.

 
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