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Landesarbeitsgericht Köln, 4 Sa 394/23

Datum:
20.02.2024
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
4 Sa 394/23
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2024:0220.4SA394.23.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bonn, 1 Ca 461/22
Nachinstanz:
Landesarbeitsgericht Köln, 4 Sa 394/23
Schlagworte:
Schadensersatz wegen unterbliebener Zielvereinbarung – Mitverschulden des Arbeitnehmers
Normen:
§ 280 Abs. 1, Abs. 3 iVm § 283 Satz 1 BGB, § 252 BGB, § 254 Abs. 1 BGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Einzelfallentscheidung zu einem Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Zielvereinbarung

 
Tenor:

I. Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Arbeitsgerichts Bonn vom 16.03.2023 – 1 Ca 461/22 – teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 67.456,19 Euro brutto abzüglich erhaltener 22.248,90 Euro netto nebst Zinsen iHv. fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus

- 2.266,67 Euro seit dem 01.11.2020

- 6.375,00 Euro seit dem 01.12.2020

- 4.250,00 Euro seit dem 01.01.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.02.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.03.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.04 2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.05.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.06.2021

- 6.375,00 Euro seit dem 01.07.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.08.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.09.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.10.2021

- 4.250,00 Euro seit dem 01.11.2021

- 6.375,00 Euro seit dem 01.12.2021

- 3.564,51 Euro seit dem 01.10.2022

zu zahlen.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 10.800,00 Euro brutto nebst Zinsen iHv. fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus einem Betrag iHv. jeweils 5.400,00 Euro seit dem 05.01.2021 und seit dem 04.01.2022 zu zahlen.

3. Im Übrigen wir die Klage abgewiesen.

4. Die Widerklage wird abgewiesen.

II. Im Übrigen wird die Berufung zurückgewiesen.

III. Die Kosten des Rechtsstreits tragen der Kläger zu 11 % und die Beklagte zu 89 %.

IV. Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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