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Landesarbeitsgericht Köln, 8 Sa 406/23

Datum:
30.11.2023
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 Sa 406/23
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2023:1130.8SA406.23.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 10 Ca 6961/22
Nachinstanz:
Landesarbeitsgericht Köln, 8 Sa 406/23
Schlagworte:
Rückzahlung von Fortbildungskosten - Unangemessene Benachteiligung
Normen:
§ 611a Abs. 2 BGB, § 389 BGB, § 394 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 1 BGB, § 305 Abs. 1 BGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Einzelfallentscheidung zur Unzulässigkeit einer Aufrechnung wegen Nichteinhaltung der Pfändungsfreigrenzen sowie zur Unwirksamkeit einer Klausel nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB, die den Arbeitnehmer zur Zahlung von Fortbildungskosten für den Fall verpflichtet, dass dieser die angestrebte Prüfung nicht absolviert, ohne hierbei nach Gründen für das Nichtablegen der Prüfung zu differenzieren

 
Tenor:

1. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 13.04.2023 10 Ca 6961/22 wird zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens hat die Beklagte zu tragen.

3. Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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