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Landesarbeitsgericht Köln, 8 Sa 321/22

Datum:
02.02.2023
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
8. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
8 Sa 321/22
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2023:0202.8SA321.22.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 9 Ca 1566/21
Nachinstanz:
Landesarbeitsgericht Köln, 8 Sa 321/22
Schlagworte:
Anwendbarkeit des MTV Gaststätten- und Hotelgewerbe NRW - Handelsgastronomie - Shop-in-Shop-System
Normen:
§ 256 Abs. 1 ZPO, § 1 Abs. 2 Nr. 2 GastG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Der Begriff der Bewirtung i.S.v. § 1 Nr. 1.2 MTV Hotel- und Gaststättengewerbe NRW erfordert zumindest die Möglichkeit eines Verzehrs der dargereichten Speisen und Getränke.

2. Der MTV Gaststätten- und Hotelgastronomie NRW findet demnach keine Anwendung, wenn fertig zubereitete Speisen im Kühlregal eines Supermarktes angeboten werden, ohne dass eine Verzehrmöglichkeit gegeben ist.

 
Tenor:

1. Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 16.03.2022 – 9 Ca 1566/21 – wird zurückgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens hat die Klägerin zu tragen.

3. Die Revision wird zugelassen.

 
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