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Landesarbeitsgericht Köln, 10 Sa 265/20

Datum:
29.01.2021
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
10. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
10 Sa 265/20
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2021:0129.10SA265.20.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bonn, 2 Ca 2431/19
Schlagworte:
betriebliche Altersversorgung; vertragliche Anpassung; Verwirkung; Zinsen
Normen:
BetrAVG § 16
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
 
Tenor:

I. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bonn vom 04.03.2020 - 2 Ca 2431/19 – wird zurückgewiesen.

II. Auf die Anschlussberufung der Klägerin wird das Urteil des Arbeitsgerichts Bonn vom 04.03.2020 – 2 Ca 2431/19 – teilweise abgeändert und wie folgt neugefasst:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin beginnend mit dem 01.10.2020 über den unstreitig mindestens zu zahlenden Betrag von 774,98 € brutto hinaus jeweils zum 01. eines Monats einen Betrag in Höhe von 43,09 € brutto zu zahlen.

2. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 81,17 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus 24,71 € brutto seit dem 02.07.2015 und aus jeweils 18,82 € brutto seit dem 04.08.2015, 02.09.2015 sowie dem 02.10.2015 zu zahlen.

3. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 90,32 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 11,29 € brutto seit dem 03.11.2015, 02.12.2015, 05.01.2016, 02.02.2016, 02.03.2016, 02.04.2016, 03.05.2016 sowie dem 02.06.2016 zu zahlen.

4. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 460,56 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 38,38 € brutto seit dem 02.07.2016, 02.08.2016, 02.09.2016, 05.10.2016, 03.11.2016, 02.12.2016, 03.01.2017, 02.02.2017, 02.03.2017, 04.04.2017, 03.05.2017 sowie dem 02.06.2017 zu zahlen.

5. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 469,32 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 39,11 € brutto seit dem 04.07.2017, 02.08.2017, 02.09.2017, 03.10.2017, 03.11.2017, 02.12.2017, 03.01.2018, 02.02.2018, 02.03.2018, 04.04.2018, 03.05.2018 sowie dem 02.06.2018 zu zahlen.

6. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 484,44 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 40,37 € brutto seit dem 03.07.2018, 02.08.2018, 04.09.2018, 02.10.2018, 03.11.2018, 04.12.2018, 02.01.2019, 02.02.2019, 02.03.2019, 02.04.2019, 03.05.2019 sowie dem 04.06.2019 zu zahlen.

7. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 499,80 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 41,65 € brutto seit dem 02.07.2019, 02.08.2019, 03.09.2019, 02.10.2019, 03.11.2019 sowie dem 05.11.2019 zu zahlen.

8. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag von 172,36 € brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 % – Punkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 43,09 € brutto seit dem 02.07.2020, 04.08.2020, 02.09.2020 sowie dem 02.10.2020 zu zahlen.

III. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.

IV. Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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