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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 540/18

Datum:
29.11.2018
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 540/18
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2018:1129.7SA540.18.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Siegburg, 5 Ca 2430/17
Schlagworte:
Abfindung; Interessenausgleich; Sozialplan; Eigenkündigung; Betriebsänderung; betriebsbedingte Kündigung; Kinderkrankenschwester; Hebamme; Gleichbehandlungsgrundsatz
Normen:
§§ 111, 112 BetrVG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Eine Arbeitnehmerin, die nach Ankündigung einer Betriebsänderung durch den Arbeitgeber ihr Arbeitsverhältnis durch Eigenkündigung beendet, kann keine Sozialplanabfindung beanspruchen, wenn der zusammen mit dem Sozialplan abgeschlossene Interessenausgleich betriebsbedingte Kündigungen gegenüber den Angehörigen ihrer Berufsgruppe ausschließt und deren lückenlose Weiterbeschäftigung vorsieht. (Parallelentscheidung zu 7 Sa 364/18)

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Siegburg vom 17.05.2018 in Sachen5 Ca 2430/17 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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