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Landesarbeitsgericht Köln, 3 Sa 831/16

Datum:
17.01.2018
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
3. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
3 Sa 831/16
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2018:0117.3SA831.16.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 3 Ca 82/16
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 5 AZR 212/18
Schlagworte:
Leiharbeit; Arbeitszeitkonto, verleihfreie Zeit, Umgehung
Normen:
§ 11 Abs. 4 AÜG, § 615 BGB, § 134 BGB, § 4 MTV BZA
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Wird ein Leiharbeitnehmer „fest“ an einen Entleiher überlassen, ohne dass die Möglichkeit zu einem anderweitigen Einsatz besteht, ist der Verleiher berechtigt, das für den Leiharbeitnehmer eingerichtete tarifliche Arbeitszeitskonto mit Minusstunden zu belasten, wenn der Arbeitnehmer vom Entleiher mangels Bedarf nicht eingesetzt wird. Etwas anderes gilt nur für sog. verleihfreie Zeiten, da das Arbeitszeitkonto nicht dazu eingesetzt werden darf, unter Umgehung von § 11 Abs. 4 Satz 2 AÜG das vom Verleiher zu tragende Beschäftigungsrisiko auf den Leiharbeitnehmer abzuwälzen (BAG, 16.04.2014 – 5 AZR 483/12 - ).

 
Tenor:
 
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