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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 933/16

Datum:
27.04.2017
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 933/16
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2017:0427.7SA933.16.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bonn, 5 Ca 1054/15 EU
Schlagworte:
Funktionszulage; Leistungsentgelt; Gleichbehandlungsgrundsatz; Arbeitnehmerüberlassung
Normen:
§ 612 a BGB; § 10 AÜG; § 73 BPersVG; § 70 LPVG NRW; § 18 TVöD; § 20 TV für Arbeitnehmer/-innen der Bundesagentur für Arbeit
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichtet einen Arbeitgeber auch im Gemeinschaftsbetrieb nicht, die finanziellen Arbeitsvertragsbedingungen seiner eigenen Arbeitnehmer/-innen an denen auszurichten, die für die Beschäftigten eines anderen am Gemeinschaftsbetrieb beteiligten Arbeitgebers gelten.

Eine kommunale Körperschaft, die eigene Arbeitnehmer zu Tätigkeiten in einem Jobcenter entsendet, begeht keine illegale Arbeitnehmerüberlassung (Anschluss an BAG vom 23.06.2015, 9 AZR 261/14).

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bonn vom 09.12.2015 in Sachen5 Ca 1054/15 EU wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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