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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 68/17

Datum:
12.10.2017
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 68/17
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2017:1012.7SA68.17.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 9 Ca 200/16
Nachinstanz:
Bundesarbeitsgericht, 2 AZN 249/18
Schlagworte:
Urteil nach Lage der Akten; Gütetermin; Verhandeln i.S.v. § 251 a Abs.2 S.1 ZPO; Verfahrensfehler; Zurückverweisung; Kündigungsschutzgesetz; Mindestbe-schäftigtenzahl
Normen:
§§ 54, 61 a, 68 ArbGG; §§ 251 a, 301, 331 a, 538 ZPO; §§ 1, 23 KSchG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. In der Berufungsinstanz kann dahingestellt bleiben, ob im arbeitsgerichtlichen Verfahren erster Instanz ein Gütetermin im Sinne von § 54 Abs.1 ArbGG als früherer Termin mündlichen Verhandelns gemäߠ § 251 a Abs.2 S.1 ZPO anzusehen ist. Wegen einer eventuell zu Unrecht ergangenen Entscheidung nach Lage der Akten kommt nämlich gemäß § 68 ArbGG eine Zurückverweisung des Rechtsstreits an das Arbeitsgericht grundsätzlich nicht in Betracht.

2. Zu den Anforderungen an einen schlüssigen Sachvortrag zur Mindestbeschäftigtenzahl nach § 23 Abs.1 KSchG.

 
Tenor:

Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 07.12.2016 in Sachen 9 Ca 200/16 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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