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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 264/17

Datum:
12.10.2017
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 264/17
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2017:1012.7SA264.17.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 6 Ca 3212/16
Schlagworte:
Sozialplan; Interessenausgleich; Abfindung; Kappungsgrenze; Härtefall; Gleichbehandlungsgrundsatz; Namensliste; Leitender Angestellter
Normen:
§§ 5, 111 ff. BetrVG; § 68 VAG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Billigen Arbeitgeber und Betriebsrat einem einzelnen Arbeitnehmer, den sie übereinstimmend aus bestimmten Gründen als besonderen Härtefall einstufen, eine Abfindung oberhalb der im Sozialplan vorgesehenen Kappungsgrenze zu, können andere unter den Sozialplan fallende Mitarbeiter hieraus keinen Anspruch auf Gleichbehandlung herleiten.

 
Tenor:

Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Köln vom 02.02.2017 in Sachen6 Ca 2312/16 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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