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Landesarbeitsgericht Köln, 4 Ta 131/17

Datum:
26.06.2017
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
4. Kammer
Entscheidungsart:
Beschluss
Aktenzeichen:
4 Ta 131/17
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2017:0626.4TA131.17.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Köln, 20 Ca 897/16
Schlagworte:
Keine Berücksichtigung solcher Unmöglichkeitsgründe im Vollstreckungsverfahren, die bereits Gegenstand des Erkenntnisverfahrens werden
Normen:
§ 888 ZPO; § 569 Abs. 1 ZPO; § 62 Abs. 2 ArbGG
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

m Vollstreckungsverfahren geht es nur noch um die Feststellung, welche Verpflichtungen tatsächlich tituliert wurden (Anschluss an BAG, Beschluss vom 15. April 2009 – 3 AZB 93/08 –, juris, Rn. 25).

Eine Berücksichtigung von Gründen, die Gegenstand des Erkenntnisverfahrens waren würde der Funktionsaufteilung zwischen Erkenntnis- und Zwangsvollstreckungsverfahren widersprechen (wie Hessisches Landesarbeitsgericht, Beschluss vom 06. Juli 2016 – 10 Ta 266/16 –, Rn. 23, juris).

 
Tenor:

Die sofortige Beschwerde der Schuldnerin gegen den Beschluss des Arbeitsgerichts Köln vom 03.05.2017– 20 Ca 897/16 – wird auf ihre Kosten zurückgewiesen.

 
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