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Landesarbeitsgericht Köln, 12 Sa 198/16

Datum:
11.10.2016
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
12. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
12 Sa 198/16
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2016:1011.12SA198.16.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Siegburg, 2 Ca 2137/15
Schlagworte:
Korrigierende Rückgruppierung, einzelvertragliche Vereinbarung höherer Tarifgruppe
Normen:
Gehaltstarifvertrag für das private Speditions- und Verkehrsgewerbe Hamburg
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

1. Voraussetzung einer korrigierenden Rückgruppierung ist, dass überhaupt eine Eingruppierung anhand tariflicher Eingruppierungsmerkmale vorgenommen hat.

    2. An einer solchen Eingruppierung fehlt es, wenn arbeitsvertraglich bewusst eine Vergütung nach einer höheren Tarifgruppe vereinbart wird, deren Voraussetzungen unzweifelhaft nicht vorliegen.

 
Tenor:

Es wird festgestellt, dass die Rückgruppierung des Klägers vom 13.05.2004 auf die Entgeltgruppe K 3/2 rechtsunwirksam ist und der Kläger in die Entgeltgruppe K 5/1 des Gehaltstarifvertrages für das private Speditions- und Verkehrsgewerbe Hamburg einzugruppieren ist.

 
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