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Landesarbeitsgericht Köln, 7 Sa 431/15

Datum:
22.10.2015
Gericht:
Landesarbeitsgericht Köln
Spruchkörper:
7. Kammer
Entscheidungsart:
Urteil
Aktenzeichen:
7 Sa 431/15
ECLI:
ECLI:DE:LAGK:2015:1022.7SA431.15.00
 
Vorinstanz:
Arbeitsgericht Bonn, 3 Ca 2399/14
Schlagworte:
Außerordentliche Kündigung; Verdachtskündigung; dringender Tatverdacht; Arbeitszeitbetrug; Diensthandy; SIM-Karte
Normen:
§ 626 BGB
Sachgebiet:
Arbeitsrecht
Leitsätze:

Bei einer Verdachtskündigung darf der dringende Tatverdacht nur relativ geringfügig hinter dem Grad der Gewissheit bei der Tatkündigung zurückbleiben und muss in jedem Fall einen deutlich höheren Wahrscheinlichkeitsgrad aufweisen als die Möglichkeit, dass der Arbeitnehmer die ihm vorgeworfene Vertragsverletzung in Wirklichkeit nicht begangen hat.

 
Tenor:

Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bonn vom 26.02.2015 in Sachen 3 Ca 2399/14 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

Die Revision wird nicht zugelassen.

 
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